Evolution statt Revolution

»Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert.« Marc Andreessen

Jede Organisation besitzt den einen “Trick”, den sie kontinuierlich verbessert und perfektioniert, um Mehrwerte für den Kunden zu kreieren. Dadurch sind viele traditionsreiche Unternehmen in der komfortablen Situation, dass sie erfolgreich wirtschaften und Erfolge feiern. Das Geschäft brummt und eigentlich ist keine Zeit vorhanden, sich um Themen wie Digitalisierung zu kümmern. Warum auch? Speziell in der Instandhaltung, die dafür sorgt, dass der Laden am „Brummen“ bleibt.

Klingt nach einem Luxusproblem – ist es auch. 

Die Falle des Erfolgs kann aber schnell zuschnappen, wenn andere Service-Dienstleister in den Markt treten und vielleicht nur noch einen Bruchteil der Administration benötigen, transparent bis auf die letzte Schraube sind und passgenaue Budgets abgeben, um eine Zielverfügbarkeit zu erreichen. Und das bei – für den Kunden – sinkenden Instandhaltungskosten!

Erfreulicherweise haben viele Instandhaltungsorganisationen erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist, ihre Organisation zu bewegen.

Da kommen wir zu der am häufigsten gestellte Frage in Seminaren und Workshops: “Wie bekommen wir unsere Mitarbeiter in Bewegung?” Es steht außer Frage, dass wir in Zukunft anders denken und handeln müssen. Vielleicht passt das Wort “häuten” auch einfach besser im Kontext der digitalen Transformation.

Das Ziel muss es sein, dass die Veränderungen als etwas Normales, Selbstverständliches und Positives wahrgenommen werden – als Potential, das man nutzen kann. Dass es einfach dazugehört sich zu bewegen und man aber auch akzeptieren muss, dass die Reise der Veränderung nicht abgeschlossen werden kann. 

Um dies zu erreichen, muss der einzelne Mitarbeiter spürbar mehr Eigenständigkeit erfahren, um den Wandel mitzugestalten und mit der Digitalisierung maximale Mehrwerte für den Kunden zu generieren. 

Veranschaulicht wird dies im NXT Digital Loop (Abb. 1)

  • Der eine Trick, den ein Unternehmen einfach kann, wird digital nachgebaut und bis zur Perfektion ständig weiter optimiert (Loop 1). 
  • In einem nächsten Schritt wird versucht, dem Leistungsportfolio einen weiteren Kundennutzen mit Hilfe der Digitalisierung hinzufügen (Loop 2). Zum Beispiel durch Erweiterung der Serviceleistungen, um die Reaktionszeiten bei Störungen zu optimieren, oder in der Verbesserung des vorbeugenden Instandhaltungsprogramms, um mehr Verfügbarkeit sicherzustellen. Das sind die Bereiche, in denen sich der Mitarbeiter grundsätzlich mehr oder weniger hin und her bewegt. 
  • Interessant wird der dritte Loop, wenn es darum geht, etwas Neues zu entdecken. In diesem Loop sollten sich die Mitarbeiter mit den Themen der Digitalisierung intensiv auseinandersetzen und sowohl kreativ als auch initiativ handeln dürfen. „Neues“ heißt Prozessschritte zu substituieren. Muss die Störmeldung immer von der Produktion kommen? Oder kann diese auch einfach von der Maschine ausgelöst und vorpriorisiert werden? Muss ein Planer die Ressourcen manuell planen und terminieren oder kann vielleicht eine KI diese Tätigkeit übernehmen?

Abbildung 1: NXT Digital-Loop – Instandhaltungsprozesse digital denken 

Die Instandhaltung wird sich in den nächsten Jahren stark verändern. Am Ende hängt es von Ihrer Kultur, der aktuellen Organisation und des Wandels in Ihrer Branche ab, wie viel Strecke Sie in der Veränderung auf einmal zurücklegen müssen. Denn alleine Technik oder ein höherer Automatisierungsgrad werden einem nur wenig nutzen, wenn der Mitarbeiter im Transformationsprozess nicht mitgenommen wird.

Tipp: Eine frühe kleine Veränderung geht immer schneller als eine große. Versuchen Sie einfach schnell in der Veränderung zu sein, dann ist das Neue auch früher das “neue Normal” für Ihre Mitarbeiter.

Wenn Ihnen gerade im Alltag einfach die notwendigen Ressourcen und die Zeit fehlen, Ihre Digitalisierungsprojekte zu bewerten, planen und umzusetzen, dann helfen wir Ihnen gerne, den nächsten Reifegrad in der Digitalisierung zu erreichen. Unser Digitalisierungsworkshop wird zu Ihrem Initialbooster in die digitale Transformation.

Benjamin Kuhn

Geschäftsführer nxtmaintenance

Benjamin Kuhn Gründer von NXTmaintenance ist seit mehr als 15 Jahren in der Instandhaltung tätig. Davon 8 Jahre in der Leitung von Optimierungs- und Restruktierungsprojekten von kleinen bis großen Instandhaltungsorganisationen sowie in Digitalisierungsprojekten, um die Produktivität und Wirksamkeit der Instandhaltung zu verbessern.
Immer dabei die Praxis im Blick, um maximale Mehrwerte für Instandhaltung und dem Mitarbeiter zu generieren.

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