Was hat ein Hamsterrad mit der vorbeugenden Instandhaltung zu tun?

👉 Ist es wirklich noch wert, etwas über die vorbeugende Instandhaltung zu schreiben?

In den meisten Unternehmen richtet sich der Blick nur noch bedingt auf die Mutter aller Instandhaltungsstrategien, die einem sofort mehr Zuverlässigkeit beschert – die vorbeugende Instandhaltung. 

Sondern FAST alle Themen drehen sich gefühlt nur noch um die vorausschauende Instandhaltung.

Auch wenn es erfolgreiche Praxisanwendungen für die vorausschauende Instandhaltung gibt und diese rauf und runter gehypt werden, ist die vorbeugende Instandhaltung (noch) immer die Basis für die Sicherstellung einer adäquaten Zuverlässigkeit für die Maschinen und Anlagen.

Gerade Unternehmen, die sich schwer tun ihre Verfügbarkeitsziele zu erreichen, haben oft nicht das Problem an zu wenig vorausschauenden Instandhaltungsmaßnahmen, sondern an zu vielen reaktiven Maßnahmen. 

Wenn dieser Punkt einmal erreicht ist, dass die reaktiven Maßnahmen merklich zunehmen, beginnt sich das Hamsterrad zu drehen und die Organisationen können das Rad nicht per Knopfdruck von heute auf morgen anhalten.

Verfügbarkeit sinkt, Ausfallkosten nehmen zu und das Gefühl, dass man den Reparaturen hinterherrennt, ist allgegenwärtig. 

Um aus dem Hamsterrad auszusteigen, können die nachfolgenden Punkte einen positiven Unterschied machen. 

✅ Verbesserungen – Maximaler Fokus auf die nachhaltige Minimierung bzw. Eliminierung der Fehlerursachen

✅ Qualifikation – Instandhaltungsmaßnahmen beim ersten Mal richtig machen 

✅ Autonome Instandhaltung – Minimierung von Nachlässigkeiten in der Maschinenbedienung

✅ Planung und Terminierung – Das richtige Werkzeug und Material mit dem richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit am richtigen Ort 

✅ Qualität – Strukturierte Arbeitsanweisungen zur Optimierung der Arbeitsabläufe 

Der wichtigste Tipp ist jedoch, mit den entsprechenden vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen nicht erst ins Hamsterrad zu kommen bzw. gar in einen ungeplanten Stopp zu geraten.

Dann kann die vorbeugende Instandhaltung ihr volles Potential entfalten, u.a.:

✅ Gesamtanlagenverfügbarkeit steigt

✅ Instandhaltungsmaßnahmen werden hoch planbar

✅ Lagerkosten sinken

✅Routine Inspektionen helfen, Schwachstellen aufzudecken und das vorbeugende Instandhaltungsprogramm kontinuierlich zu optimieren

In dem Zusammenhang ist vielleicht auch eine Studie der Universität Leoben (2018) interessant, die zeigt, dass zwar 70% von ca. 134 befragten Führungskräften aus der industriellen Instandhaltung angaben, dass sie eine anlagenspezifisches Strategieplanung zur Bestimmung des vorbeugenden und vorausschauenden Instandhaltungsprogramms nutzen.

Jedoch nur die Hälfte von ihnen entwickeln und korrigieren die präventiven Instandhaltungsmaßnahmen auf Basis einer risikoorientierten Analyse. 

Gerade die kontinuierlichen Korrekturen der vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen sind der Schlüssel für weitere Optimierungen im Instandhaltungsmanagement. Sie bewahren vor unnötigen ALIBI-Maßnahmen, die vor Jahren auf Basis von Herstellerempfehlungen in das Instandhaltungsplanungssystem eingepflegt worden sind und noch immer Basis des aktuell angewendeten vorbeugenden Instandhaltungsprogramms sind.

Sind Sie gerade dabei, Ihr vorbeugendes Instandhaltungsprogramm systematisch zu hinterfragen oder bauen Sie gerade ein präventives Instandhaltungsprogramm auf?
Dann ist unsere kostenlose Checkliste mit hilfreichen Impulsen zur Optimierung Ihres präventiven Instandhaltungsprogramms genau das Richtige für Sie! Abonnieren Sie jetzt unseren kostenfreien Newsletter und erhalten Sie unsere Checkliste. 

Hier gehts zur Checkliste: https://nxtmaintenance.de/checkliste-wie-wird-ein-erfolgreiches-prventives-instandhaltungsprogramm-aufgebaut

Welche weiteren Vorteile oder auch Nachteile sehen Sie in der vorbeugenden Instandhaltung?

Diskutieren Sie mit uns. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Benjamin Kuhn

Geschäftsführer nxtmaintenance

Benjamin Kuhn Gründer von NXTmaintenance ist seit mehr als 15 Jahren in der Instandhaltung tätig. Davon 8 Jahre in der Leitung von Optimierungs- und Restruktierungsprojekten von kleinen bis großen Instandhaltungsorganisationen sowie in Digitalisierungsprojekten, um die Produktivität und Wirksamkeit der Instandhaltung zu verbessern.
Immer dabei die Praxis im Blick, um maximale Mehrwerte für Instandhaltung und dem Mitarbeiter zu generieren.

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